Bilderschau: Tiere

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SuperConnie

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Zellemochum

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jumbolina

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04.07.2018
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Das endet sonst so:

Anhang anzeigen 157711

Jedes Jahr werden viele, meist junge Würfelnattern plattgefahren. Habe eine ganze Reihe solcher trauriger Bilder, aber auch von lebendigen Exemplaren - auf die Schnelle habe ich die nicht gefunden. Dieses hier ist vor ca. zwei Monaten an einer entsprechend berüchtigten Stelle aufgenommen.
Gibt es bei Euch noch die Würfelnatter?! Oder doch Schlingnatter? Dachte erst an die Mittelmeerregion bei dem Foto.
Letzte Restvorkommen weiss ich von der Mosel. Aber bei Dir dürften auch ein paar sonnige Habitate zusammenkommen ...
 

SuperConnie

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18.10.2011
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Zellemochum
Gibt es bei Euch noch die Würfelnatter?! Oder doch Schlingnatter? Dachte erst an die Mittelmeerregion bei dem Foto.
Letzte Restvorkommen weiss ich von der Mosel. Aber bei Dir dürften auch ein paar sonnige Habitate zusammenkommen ...
Sogar trotz tödlichem Rad- und Straßenverkehr gibt es wohl noch immer eine ganze Menge Würfelnattern. Genaues weiß selbst die beste lokale Expertin nicht.

Wir hatten schon mal eine Begehung mit der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde und der Stadtverwaltung organisiert, aber technische Lösungen (bspw. dass die Schlangen unterm Radweg durchkommen) sind anscheinend schwierig, weil die Wasserbehörde Baumaßnahmen im Hochwassergebiet sehr skeptisch sieht. Immerhin lässt die Stadt jetzt am Wehr das angesammelte Gestrüpp liegen, bis die kleinen Schlangen aus den Eiern geschlüpft sind.

Schling- und Ringelnattern gibt's auch. Und Würfel- und Schlingnattern sind leicht zu verwechseln.

natter_IMG_0693-min.JPG
 

jumbolina

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04.07.2018
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Auf dem Foto sollte es eine Würfelnatter sein, das olivgrüne Farbkleid ist doch recht speziell.
Hier im Süden gibt es zwei Plätze, die auch Rückzugsgebiete der wärmeliebenderen Reptilien darstellen: das Donautal hinter Passau und die Kaiserstuhlregion. Hier können wir mit der Äskulapnatter, Schlingnatter und sogar der Smaragdeidechse aufwarten (y)
Beide Gebiete haben übrigens eine gute Radweginfrastruktur ;)
 
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shauri

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11.05.2014
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shauriundbert.blogspot.com
...wenn man darauf wartet, dass der Greifvogel majestätisch seine Schwingen ausbreitet und...oooooooops!
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Danach gings dann auch:
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Der Reiher flog zum Glück gleich:
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Zellemochum
Ein insektenfreundlicher Garten:
Sogar trotz tödlichem Rad- und Straßenverkehr gibt es wohl noch immer eine ganze Menge Würfelnattern. Genaues weiß selbst die beste lokale Expertin nicht.

Wir hatten schon mal eine Begehung mit der Oberen und Unteren Naturschutzbehörde und der Stadtverwaltung organisiert, aber technische Lösungen (bspw. dass die Schlangen unterm Radweg durchkommen) sind anscheinend schwierig, weil die Wasserbehörde Baumaßnahmen im Hochwassergebiet sehr skeptisch sieht. Immerhin lässt die Stadt jetzt am Wehr das angesammelte Gestrüpp liegen, bis die kleinen Schlangen aus den Eiern geschlüpft sind.

Schling- und Ringelnattern gibt's auch. Und Würfel- und Schlingnattern sind leicht zu verwechseln.

Anhang anzeigen 157712
Ich sehe derzeit mehr totgefahrene als lebendige Reptilien...

(Innert 20 Metern sind die beiden Bilder aufgenommen, neulich habe ich auf 200 Metern aber zwei lebendige gesehen und verscheucht.)

Anhang anzeigen IMG_6145.jpg

Anhang anzeigen IMG_6146.jpg
 

jumbolina

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Ich sehe derzeit mehr totgefahrene als lebendige Reptilien...

(Innert 20 Metern sind die beiden Bilder aufgenommen, neulich habe ich auf 200 Metern aber zwei lebendige gesehen und verscheucht.)

Anhang anzeigen 161014

Anhang anzeigen 161015
Eine Ringelnatter und eine Kreuzotter, oder? Schade um die Tierchen. Erinnert sehr an
Ich sehe derzeit mehr totgefahrene als lebendige Reptilien...

(Innert 20 Metern sind die beiden Bilder aufgenommen, neulich habe ich auf 200 Metern aber zwei lebendige gesehen und verscheucht.)

Anhang anzeigen 161014

Anhang anzeigen 161015
Eine Ringelnatter und eine Kreuzotter, oder? Schade um die Tierchen. Erinnert sehr an die Strassen im Mittelmeerraum.
Schwacher Trost: reichlich plattgefahrene Tiere zu sehen bedeutet nur, dass es davon noch(!) reichlich gibt!

Überall bei uns der Region siehste fast nix mehr. In den Moorseen und Wiesen hatte es früher von Nattern und Ottern fast schon gewimmelt. Ein paar Nattern sieht man immer wieder mal (stell da in Kürze mal ein interessantes Bild dazu ein), meine letzte Otter sah ich vor Jahren in den schweizer Alpen (da hats noch stabile Bestände).
 

SuperConnie

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Eine Ringelnatter und eine Kreuzotter, oder? Schade um die Tierchen. Erinnert sehr an

Eine Ringelnatter und eine Kreuzotter, oder? Schade um die Tierchen. Erinnert sehr an die Strassen im Mittelmeerraum.
Schwacher Trost: reichlich plattgefahrene Tiere zu sehen bedeutet nur, dass es davon noch(!) reichlich gibt!

Überall bei uns der Region siehste fast nix mehr. In den Moorseen und Wiesen hatte es früher von Nattern und Ottern fast schon gewimmelt. Ein paar Nattern sieht man immer wieder mal (stell da in Kürze mal ein interessantes Bild dazu ein), meine letzte Otter sah ich vor Jahren in den schweizer Alpen (da hats noch stabile Bestände).
Bin gestern mit dem Koordinator des lokalen Naturparks von einer Veranstaltung heimgefahren; er meinte, der Bestand an Würfelnattern habe sich erholt. Reiher und Krähen fressen übrigens auch (eher junge) Schlangen. Habe mal einen Graureiher am Fluss mit einer Schlange ringen sehen.
 

jumbolina

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Bin gestern mit dem Koordinator des lokalen Naturparks von einer Veranstaltung heimgefahren; er meinte, der Bestand an Würfelnattern habe sich erholt. Reiher und Krähen fressen übrigens auch (eher junge) Schlangen. Habe mal einen Graureiher am Fluss mit einer Schlange ringen sehen.
Das ist so. (Grau)Reiher sind da fast schon Allesfresser. Auf den Wiesen sammeln sie alles, was sich bewegt, ab, ob Mäuse, grosse Insekten, Schlangen, Echsen, Amphibien ...

Hier übrigens das angekündigte Bild mit einer kuriosen Ringelnatter:



Entschuldige die Qualität, ist nur ein Ausschnitt vom Handy. Die Tiere sind relativ ortstreu. Nahe eines Totholzhaufens, der schon viele Jahre in der Nähe liegt, sonnt sich öfters eine Ringelnatter, die vermutlich dort auch wohnt. Für +0,5 hatte ich sie einmal kurz eingefangen - und bin zuerst erschrocken. Denn wenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass der Natter Blut aus dem Maul trieft. Zuerst dachte ich, ich bin einfach zu stark geworden und hätte zu fest hingedrückt, was aber natürlich nicht so war (war auch nicht meine erste Schlange ;-) Habe mich dann mal reinstudiert, warum die Schlange aus dem Maul geblutet hatte. Raus kam dabei, dass Verhaltensforscher bei einem sehr geringen Anteil an Ringelnattern genau dieses Verhalten schon beobachten konnten. Einige wenige Exemplare können diese Blutung bewusst auslösen, um den Beutegreifer (in dem Fall meine Wenigkeit) zu verwirren und um damit auszukommen. Erstaunlich. Und eben, nur ganz wenige Exemplare beherrschen diese "Verteidigungstechnik". Die Schlange wurde hernach wieder wohlbehalten in ihr Versteck entlassen und tags darauf erneut gesichtet.
 
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Das ist so. (Grau)Reiher sind da fast schon Allesfresser. Auf den Wiesen sammeln sie alles, was sich bewegt, ab, ob Mäuse, grosse Insekten, Schlangen, Echsen, Amphibien ...

Hier übrigens das angekündigte Bild mit einer kuriosen Ringelnatter:



Entschuldige die Qualität, ist nur ein Ausschnitt vom Handy. Die Tiere sind relativ ortstreu. Nahe eines Totholzhaufens, der schon viele Jahre in der Nähe liegt, sonnt sich öfters eine Ringelnatter, die vermutlich dort auch wohnt. Für +0,5 hatte ich sie einmal kurz eingefangen - und bin zuerst erschrocken. Denn wenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass der Natter Blut aus dem Maul trieft. Zuerst dachte ich, ich bin einfach zu stark geworden und hätte zu fest hingedrückt, was aber natürlich nicht so war (war auch nicht meine erste Schlange ;-) Habe mich dann mal reinstudiert, warum die Schlange aus dem Maul geblutet hatte. Raus kam dabei, dass Verhaltensforscher bei einem sehr geringen Anteil an Ringelnattern genau dieses Verhalten schon beobachten konnten. Einige wenige Exemplare können diese Blutung bewusst auslösen, um den Beutegreifer (in dem Fall meine Wenigkeit) zu verwirren und um damit auszukommen. Erstaunlich. Und eben, nur ganz wenige Exemplare beherrschen diese "Verteidigungstechnik". Die Schlange wurde hernach wieder wohlbehalten in ihr Versteck entlassen und tags darauf erneut gesichtet.
Ein englischer Schulkamerad hat in Spandau am Wald gewohnt und Ringelnattern gefangen und zuhause im Terrarium gehabt. Einmal hatte er eine in der Schultasche dabei und legte sie unserer amerikanischen Englischlehrerin aufs Pult, worauf diese schreiend herauslief.
 

jumbolina

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Ein englischer Schulkamerad hat in Spandau am Wald gewohnt und Ringelnattern gefangen und zuhause im Terrarium gehabt. Einmal hatte er eine in der Schultasche dabei und legte sie unserer amerikanischen Englischlehrerin aufs Pult, worauf diese schreiend herauslief.
War bestimmt keine Biologielehrerin, die Frau :)
Aber mir ging es weniger ums erschrecken, als um +0,5 das Tier zu zeigen bzw. an dieser Stelle Dir das kuriose Verhalten.